Archiv der Kategorie: Reisen

Hamburg – Sankt Petri Kirche

Die historische Sankt Petri Kirche im Herzen von Hamburg ist einen Besuch wert, ohne Frage. Nicht nur, weil es in der Kirchturmspitze einen Cache gibt, sondern auch wegen des beeindruckenden Weges rauf und den tollen Rundumblick, wenn man dann oben ist. Der Weg hinauf ist ein wenig anstrengend und man bekommt in den ersten Metern einen Drehwurm. Weiter oben im Turm weitet sich das Gebäude, man kann den Glockenturm betreten und steht unmittelbar neben historischen und um 12h mittags extrem lauten Glocken!!!
Über weite Holztreppen geht es weit, weit rauf, genau genommen sind es 544 Stufen, die erklommen werden wollen, aber der Ausblick oben in der Spitze des Turmes ist spitzenklasse! Es sind vielleicht nur 1,5 x 1,5m Platz, von denen die Hälfte die Bodenklappe einnimmt, dann stehen da noch 3 oder 4 kleine Holzstühle wie aus der Grundschule und durch kleine Bullaugen in den dünnen Wellblechwänden kann man in alle Richtungen schauen… wunderbar! Und ja, einen Cache gibt es auch noch hier

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Hamburg – Alter Elbtunnel

Hamburgs alter Elbtunnel from Tom Florschütz on Vimeo.

Eine der "Attraktionen" in Hamburg, die man von oben kaum sehen kann, ist der alte Elbtunnel. Der Tunnel wurde am 7. September 1911 für den Fußgängerverkehr und im November 1911 für Pferdefuhrwerke und Kraftfahrzeuge eröffnet.
Über Personen Aufzüge kann man die Reise beginnen, kann aber auch über alte Treppen die Tunnelröhre erreichen. Letzteres gewährt allerdings bessere Ausblicke auf die ca. 24m tiefen Hallen in denen sich zusätzlich noch 3 Großraumaufzüge befinden, mit denen PKWs befördert werden können. Alles scheint hier historisch, sogar die Aufzugwärter 🙂 Holztüren verschließen die Gondeln, nackte Stahl Konstrukte, Seile und Glas, eine tolle Atmosphäre!
Unten angekommen führt ein einspuriger Weg mit 2 Bürgersteigen knapp 430m unter der Elbe entlang und ich bin überrascht, wie viele Menschen diesen Weg nutzen um von den Landungsbrücken zur Elbinsel Steinwerder bzw. umgekehrt zu gelangen.
Als ich das Bauwerk Weihnachten 2011 besichtige, sind die PKW Aufzüge wegen Wartungsarbeiten gesperrt. Umso schöner, denn so haben die Fußgänger den Tunnel ganz für sich. Am Südeingang angekommen hat man bei klarer Sicht einen tollen Blick auf Sankt Pauli, die Landungsbrücken, die Rickmar Rickmers, den Pegelanzeiger im Turm, einfach toll.

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Hamburg – Das U-Bootmuseum U-434

Weihnachten in Hamburg macht schon von vorn herein wenig Hoffnung auf gutes, vielleicht sogar sonniges Wetter. 2011 war es im Grunde permanent wolkenverhangen, nieselig und naßkalt. Die Stadterkundung macht da  deutlich weniger Spaß als bei zumindest trockenem Wetter.
Am alten Fischmarkt bin ich natürlich auch vorbei gekommen und habe das U-Boot gesehen, von dem ich bereits im Hamburg-Reiseführer gelesen habe. 9€ eintritt haben mich zuerst überlegen lassen, denn wie lange ist man denn da schon drin? 30 Minuten? Ich habe mich dazu durch gerungen und bin im Nachhinein alles andere als enttäuscht. Das war echt eine interessante Erfahrung. Diese Enge, der Geruch, die alte faszinierende Technik und dabei der Gedanke mit zahlreichen Kammeraden Wochen, wenn nicht gar Monate in dieser Dose eingesperrt zu sein. Vielleicht unter Feindbeschuß im eiskalten Polarmeer. Kein ansprechender Gedanke!
Ich hatte das U-Boot für mich ganz alleine, das war toll. So konnte ich mir alles genau ansehen, Filmen und auf mich wirken lassen. Am pregnantesten Eindruck habe ich die Enge mitgenommen. Ich bin 1.89m groß und hatte bereits Probleme mit der Schulterbreite, ganz zu schweigen vom Kopf. Geduckte Haltung war die ganze Zeit angesagt. Die wassersichten, runden Schotten waren unbeschreiblich klein. Wie sind die da im Notfall durch gekommen? Vielleicht fehlt mir auch nur ein weiteres Gelenk im Bein…
Alles in Allem war es eine gelungene Sache. Der Eintritt ist nicht billig aber "preiswert". Für Technikenthusiasten ganz klar ein MUß, aber natürlich auch für diejenigen, die mehr über den Krieg und die Menschen wissen wollen. Mir hat es Spaß gemacht, so für mich ganz alleine im eisernen Bauch einer dicken Zigarre 🙂

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Geocaching – T5 – GC19YHF Little Switzerland Jungfrau

Geocaching - T5 - GC19YHF Little Switzerland Jungfrau 2 Während unserer Kletter-Wander-Zelt-Zeit in Luxemburg haben wir uns im wunderbaren Müllertal so richtig schön ausgetobt. Hier gibt es zahlreiche sehr spannende Klettercaches in toller Natur. Dichter Laubwald und zwischendrin stehen hohe, schroffe Sandsteingebilde die von sich aus schon zum Klettern einladen. Zum Glück waren hier schon fleißige Cacher am Werk und haben schön große Verstecke installiert. Nach dem Eiger war nun direkt die Jungfrau dran. Hier lag der Cache nicht an einer von außen sichtbaren Felswand, sondern in einer ziemlich tiefen Felsspalte, die man zwar mit etwas gekraxel auch von unten hätte erreichen können, aber uns macht das Abseilen so viel Freude, das wir den Weg außen herum genommen haben, um den Cache dann von oben an zu gehen.
Hier oben hat man eine wunderbare Aussicht und hat ziemlich sicher auch den Wald für sich.

Das Seilzeug war schnell am markierten Baum befestigt und der Gurt angezogen. Gina-NRW machte sich zuerst auf den Weg runter. Da wir nicht exakt wussten, wo sich der Cache befindet haben wir uns erst einmal eine scheinbar gute Stelle zum Abseilen ausgesucht. Wie sich schnell zeigte, waren wir nicht ganz richtig, aber auf dem riesigen in der Schlucht verkeilten Felsen konnte sie zum Cache gehen, ziemlich cool! Nach dem Loggen und TB Ablegen machte sie sich weiter auf den Weg nach ganz unten, von wo aus sie mir die Ausrüstung am Seil befestigt parat machte. Das Seil habe ich dann samt Gurt und Bremse wieder rauf gezogen.

Nun war ich an der Reihe. Kurze Korrektur der Seilposition und ab nach unten. Eine echt saugeile Location für die Munitionskiste. Ich logge also und lege einen TB ab bevor es wieder rauf geht. Nun heißt es wieder alles ab zu bauen und die Ausrüstung im Rucksack zu verstauen. Der Weg Außen herum runter ist ähnlich beschwerlich wie rauf. Der weiche Waldboden gibt schnell nach, aber ich schaffe es runter ohne zu fallen…

Geocaching - T5 - GC19YHF Little Switzerland Jungfrau 1

Das wird nicht der letzte Cache hier im Müllertal gewesen sein!

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Geocaching – T5 – GC1YVZM – FoF – Muffel2500

Geocaching - T5 - GC1YVZM - FoF - Muffel2500 2 Vor Kurzem waren wir im "Field of Fame", einem El Dorade für Geocacher im Rhein Mosel Bezirk. In diesem großzügigen Waldgebiet liegen die Caches nahezu am Wegesrand und so mancher braucht nur abgeerntet zu werden. Deswegen alleine sind wir aber nicht hier, sondern wir suchen die T5, die Baumcaches, so etwas reizt uns.
Geocaching - T5 - GC1YVZM - FoF - Muffel2500 3

Dieser im Mosel-Rhein Field of Fame installierte Klettercache war richtig super! Die leicht schief stehende Buche mit ihren weit ausladenden Dicken Ästen barg dann in etwa 12m Höhe eine gut präparierte Dose, deren Deckel dank kleiner Kette auch nicht herunter fallen kann. Für meine Wenigkeit ist es immer etwas ärgerlich, wenn am Ziel die Dose mit einem Plopp den Inhalt preisgibt und ein Teil unten am Boden landet oder gar der Deckel bis unten segelt. Das bedeutet noch einmal hinauf zu steigen, nicht schlimm aber unnötig. Das ist hier wunderbar gelöst!

Geschätzt war die Dose in 12m Höhe angebracht. Die Pilotschnur war schnell über den Dicken Ast geworfen und das Geraffel am Seil befestigt. Rap Zapp rauf und bei tollstem Wetter geloggt. Ich kann mich für derart schöne Baumcaches immer wieder nur bedanken!

 

Baumklettern im Field of Fame
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Geocaching – T5 – GC1QMB4 – FoF – VIP

Geocaching - T5 - GC1QMB4 - FoF - VIP 1 Am Wochenende waren wir an der Mosel, in Winningen um zu cachen. Im dortigen Field of fame liegen circa 130 Caches und unter diesen einige der Terrain Wertung 5. Selten ist uns ein T5 so leicht gefallen. Die Idee war nett, aber so richtig anspruchsvoll war es ja nicht. Wir haben uns halt überlegt, wie wir da dran kommen, ohne unser ganzes Geraffel aus zu packen. Wir kamen dann zum Schluss, das die altmodische räuberleiter uns schon mal ein ganzes Stückchen weiter bringt.

Geocaching - T5 - GC1QMB4 - FoF - VIP 2 Gesagt, getan. Wir befestigen ein kurzes Stück Seil am Baum, sodass eine Schlinge entsteht. Gina zieht einen Schuh aus, dieser Socken landet dann in meinen Händen und rauuuf gehts. Mit dem anderen Fuß flux in die Schlinge und tatatata! Sie kommt dran! "Schnell" loggt sie den Baumstamm umklammernd und ich kann mir das Lachen kaum verkneifen. Ein Foto natürlich auch nicht 😀

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